Eine Liebeserklärung an das Langzeitstillen - Die natürlichste Sache der Welt!

Eine Liebeserklärung an das Langzeitstillen – Die natürlichste Sache der Welt!


Stillen ist nicht immer das Beste für die Mutter aber immer das Beste für das Kind.





Stillen wir schon Langzeit‘? Eine Frage, die ich mir gestellt habe bei dem Anblick eines Stillfotos in den Weiten des Netzes. Genau gesagt: Stille ich meinen jüngsten Sohn in wenigen Tagen 1 Jahr lang. Mal mehr mal weniger, selbstbestimmt und nach Bedarf, nie nach Uhrzeit. Das handhaben wir so seit der ersten Lebensminute. Ich wollte nichts anbrennen lassen, keine Verwirrung stiften. Der Natur freien Lauf lassen. Es hat alles so funktioniert, wie es von der Natur vorgesehen ist. Dafür bin ich wahnsinnig dankbar! Sobald ich mit meinen teilweiße noch sehr verankerten Gesellschaftsnormen in gewisse Dinge eingegriffen habe, gab es Probleme. Probleme mit dem Schlafen und Probleme mit dem Stillen. (Hier meine Vorgeschichte: Ich wollte unbedingt stillen) Zulassen, akzeptieren zum Ursprung zurück finden. Ohren verschließen für die Zweifel anderer. Das hat zu einer erfolgreichen Stillbeziehung geführt, die noch solange bestehen bleibt, wie es vom Kind gebraucht wird.



 




 F A K T E N 
  • Im Durchschnitt aller dokumentierten Kulturen liegt die Stilldauer beim Menschen etwa bei 30 Monaten. Anders als in westlichen, entwickelten Gesellschaften ist die Stilldauer in anderen Ländern sehr viel länger. In Korea beispielsweise stillen die Mütter ihre Kinder normalerweise mit zwei oder drei Jahren ab, wenn es kein jüngeres Geschwisterchen gibt, werden die Kinder üblicherweise bis sieben oder acht gestillt. Das biologische Abstillalter liegt, laut verschiedenen Berechnungen der amerikanischen Anthropologin Katherine Dettwyler, bei mindestens zwei, drei Jahren bis maximal sechs bis sieben Jahren. Damit ist aus Sicht der evolutionären Verhaltensforschung klar: Was heute als Langzeitstillen bezeichnet wird, also das Stillen von Kleinkindern, ist kein abartiges Verhalten, sondern entspricht dem arttypischen Standard beim Homo sapiens. (mamaclever.de) 
  • Beispielsweise wird das Risiko für Infekte der unteren Atemwege bei Säuglingen durch Stillen um bis zu 70 % gesenkt. Weitere Krankheiten, die bei gestillten Kindern seltener auftreten als bei nicht gestillten, sind Mittelohrentzündungen, Magen-Darm-Infektionen, sowie möglicherweise späteres Übergewicht und Typ-2-Diabetes. (wireltern.de)
  • Muttermilch verändert sich sowohl während einer Stillmahlzeit als auch im Laufe der Stillzeit. Dies betrifft insbesondere den Fettgehalt. Am Beginn der Stillmahlzeit wird das Baby zunächst mit fettarmer, kohlenhydratreicher, eher wässriger und daher ‚dünner‘ Vormilch versorgt. Damit wird zunächst der Durst gestillt. Erst danach folgt die gehaltvollere, weil fettreichere ‚Hintermilch‘, die das Baby sättigt. (wireltern.de)

  • Die Brust hat sechs Milchreservoirs, wobei jedes einen eigenen Ausgang besitzt. In jeder Brustwarze befinden sich sechs Öffnungen, aus denen die Milch strömt, wenn Ihr Baby trinkt. Je umfassender es die Brustwarze im Mund hat, desto einfacher kann die Milch fließen. (ojeichwachse.de) 





     
    Weiterführende Links:  
    Langzeitstillen
    Gute Argumente für Langzeitstillende
    Langzeitstillen: wo ist das Problem? 
    Die positiven Auswirkungen des Stillens bei Mutter und Kind
    Männer-Fakten über’s Stillen 
    Wundervolle Bilder zum Thema: Stillen 

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    Ein Kommentar zu „Eine Liebeserklärung an das Langzeitstillen – Die natürlichste Sache der Welt!

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